1. Mannschaft Wolfurt Walkers – Wollerau I 8:6
Die erste Mannschaft von Wollerau I trat auswärts gegen die Wolfurt Walkers an – und lieferte sich ein hochintensives Duell auf Augenhöhe. Trotz beeindruckender Aufholjagd und klarer Führung im Mittelabschnitt musste man sich nach dramatischem Schlussdrittel mit 6:8 geschlagen geben.
🧊 1. Drittel – Zäher Start, frühes Defensivfeuer:
Wollerau kam schwer ins Spiel. Wolfurt ging in der 11. Minute durch Grabher in Führung, ehe Hofer (13:01) auf 2:0 erhöhte. Kurz vor Drittelende wurde es hitzig: Mäser (Wolfurt) und Nils Achermann lieferten sich eine unschöne Szene – beide mussten für zwei Minuten raus.
⚡ 2. Drittel – Offensivexplosion der Gäste:
Wollerau kam wie verwandelt aus der Kabine. Innerhalb von drei Minuten fiel der Ausgleich:
- Kälin auf Pass von Daron (30:05),
- Daron solo (32:29).
Wolfurt konterte kurz darauf durch Kaar (32:48) und Mäser (35:13) , doch Daron ließ sich nicht stoppen:
- Strafschuss-Treffer (36:10),
- Bruhin glich nach Vorlage von Büeler das Spiel aus (38:23),
- und Daron legte mit seinem vierten Treffer (38:45, Assist: Kälin) sogar das 4:5 nach.
Ein starker Auftritt, der mit vier Toren von Jan Daron und cleverer Aufbauarbeit von Kälin und Bruhin das Spiel drehte.
💥 3. Drittel – Wolfurt nutzt Strafen eiskalt:
Das Schlussdrittel begann mit einer Strafe gegen Kogler – kurz danach traf dieser selbst zum 5:5 (46:30). Eine Phase voller Strafen folgte, u. a. gegen Hartgens, Hofer, Longhi und Haas.
In der 52. Minute schien Daron mit seinem fünften Scorerpunkt (Tor zum 5:6, erneut Assist von Kälin) das Spiel wieder in Richtung Wollerau zu kippen – doch dann ging die Ordnung verloren:
- Hofer glich für Wolfurt aus (56:04),
- Grabher stellte nur Sekunden später auf 7:6 (56:53),
- und Hofer traf schließlich ins Empty Net (59:37) zum 8:6-Endstand.
🎯 Fazit:
Wollerau I zeigte über weite Strecken eine starke Leistung – besonders im zweiten Drittel. Jan Daron war mit 4 Toren und 1 Assist der herausragende Mann, auch Kälin, Bruhin und Büeler überzeugten offensiv. Am Ende waren es aber zu viele Strafzeiten und die individuelle Klasse von Wolfurt, die die Partie drehten. Eine bittere, aber lehrreiche Niederlage.
