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Nach einer komfortablen 4:1-Führung mussten wir uns den Paradiso Tigers am Ende mit 4:6 geschlagen geben. Ein sehr schmales Kader und die Belastung des zweiten Spiels innerhalb von nur 24 Stunden machten sich im Spielverlauf drastisch bemerkbar. Die Enttäuschung über die liegengelassenen Punkte ist entsprechend gross.
Wir starteten sehr konzentriert in die Partie und gingen bereits in der zweiten Minute durch Patrick Kluser in Führung. Zwar konnte Paradiso kurze Zeit später ausgleichen (6. Minute), doch wir fanden rasch die passenden Antworten. Damian Arnold (10.) und erneut Patrick Kluser (16.) sorgten für eine verdiente 3:1-Pausenführung. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir das Spielgeschehen weitgehend unter Kontrolle. Das zweite Drittel begann aus unserer Sicht optimal. Fabian Rickli baute unseren Vorsprung in der 23. Minute auf 4:1 aus. Danach wendete sich das Blatt jedoch allmählich. Die zunehmende Müdigkeit forderte ihren Tribut, die Beine wurden schwerer und wir gewährten dem Gegner mehr Räume. Eine Strafe gegen uns nutzten die Gastgeber in der 30. Minute prompt zum 2:4-Anschlusstreffer im Powerplay. Obwohl wir in der 34. Minute ein Time-out nahmen, um den Rhythmus der Tessiner zu brechen, kam Paradiso noch vor der zweiten Pause auf 3:4 heran (37.). Im Schlussabschnitt fehlte uns dann endgültig die Kraft, um dagegenzuhalten. Die Entscheidung fiel in einer fatalen 49. Minute: Zunächst kassierten wir den 4:4-Ausgleich, und nur exakt zehn Sekunden später drehte Paradiso die Partie komplett und ging mit 5:4 in Führung. Die Schlussphase war zunehmend von Strafen auf beiden Seiten geprägt, was jeglichen Spielfluss im Keim erstickte. Nach einer weiteren Strafe gegen uns in der 58. Minute erhöhte Paradiso auf 6:4. Wir versuchten in den letzten zwei Minuten nochmals alles, nahmen unseren Torhüter Nicolas Fröhlich für einen zusätzlichen Feldspieler vom Platz und bezogen ein weiteres Time-out, doch am Resultat änderte sich nichts mehr. Es ist eine ernüchternde Niederlage und eine vergebene Chance, da wir das Spiel in der ersten Hälfte dominierten. Nun gilt es, dieses Spiel nüchtern zu analysieren, abzuhaken und die Kräfte schnellstmöglich zu regenerieren. Bereits am Mittwoch steht das nächste Spiel gegen Langnau an. Telegramm: Paradiso Tigers I – Wollerau 6:4 (1:3, 2:1, 3:0) Tore: 01:56 | 0:1 | Kluser Patrick (Assist: Rickli Fabian) 05:07 | 1:1 | Riva Jan (Paradiso) 09:53 | 1:2 | Arnold Damian (Assist: Hauser Thomas) 15:08 | 1:3 | Kluser Patrick (Assist: Longhi Damiano) 22:09 | 1:4 | Rickli Fabian 29:32 | 2:4 | Verzino Sari (Paradiso) - PP1 36:46 | 3:4 | Verzino Sari (Paradiso) 48:41 | 4:4 | Orchide Luca (Paradiso) 48:51 | 5:4 | Casati Stefano (Paradiso) 57:36 | 6:4 | Orchide Luca (Paradiso) Strafen Wollerau: 28:59 | Longhi Damiano (2 Min. - Behinderung) 30:33 | Rickli Fabian (2 Min. - Beinstellen) 48:51 | Longhi Damiano (2 Min. - Kleine Disziplinarstrafe) 52:55 | Hauser Thomas (2 Min. - Beinstellen) 57:09 | Rickli Fabian (2 Min. - Beinstellen) Strafen Paradiso: 31:07 | Cassina Matteo (2 Min. - Stockschlag) 42:48 | Cassina Matteo (2 Min. - Beinstellen) 55:54 | Pasqualino Etienne (2 Min. - Hoher Stock)
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Am Sonntag traf unsere U13 auf die Wolfurt Walkers und musste sich am Ende mit 2:5 geschlagen geben. Auch wenn das Resultat gegen die Tormaschine aus Wolfurt respektabel ist, konnten wir unsere eigene Bestleistung leider nicht abrufen.
Ehrlich gesagt, war es spielerisch nicht unser bester Tag. Über weite Strecken des Spiels ist es uns nicht gelungen, als geschlossene Mannschaft aufzutreten, und beim Zusammenspiel gab es noch deutlich Luft nach oben. Dennoch dürfen wir eines nicht vergessen: Wir haben gegen ein Team gespielt, das in den vier Spielen zuvor unglaubliche 92 Tore erzielt hat! Dass wir dieses Spiel so knapp halten konnten, haben wir vor allem unserer Defensive und einer überragenden Einzelleistung zu verdanken: Unsere Torhüterin Melina Trinkler zeigte eine absolute Spitzenleistung und hielt uns mit ihren bärenstarken Paraden immer wieder im Spiel. 1. Drittel: Starker Start und verdiente Führung Das Spiel begann für uns optimal. Wir hielten gut dagegen und konnten in der 7. Minute tatsächlich in Führung gehen. Louie Trinkler versenkte den Ball nach einem schönen Zuspiel von Levin Trinkler zum umjubelten 1:0 (06:57). Die Walkers wirkten kurzzeitig überrascht und mussten bereits in der 11. Minute ihr erstes Time-out nehmen, um sich neu zu sortieren. Mit der knappen Führung gingen wir in die erste Pause. 2. Drittel: Wolfurt dreht auf – wir antworten in Unterzahl Im zweiten Abschnitt erhöhten die Gäste den Druck spürbar. In der 17. Minute mussten wir den 1:1-Ausgleich durch Lucien Wyss hinnehmen (16:10). Kurz darauf bot sich uns eigentlich eine große Chance, das Spiel wieder an uns zu reißen, da die Walkers kurz hintereinander zwei Strafen zogen (Behinderung und Halten). Leider konnten wir aus dem Powerplay kein Kapital schlagen. Stattdessen folgte ab der 26. Minute unsere Schwächephase: Innerhalb von nur rund eineinhalb Minuten trafen die Wolfurter gleich dreimal. Lucien Wyss glänzte dabei mit zwei weiteren Treffern und schnürte seinen Hattrick. Plötzlich lagen wir mit 1:4 hinten. Als wir in der 30. Minute durch eine Strafe gegen Levin Trinkler auch noch in Unterzahl gerieten, bewies die Mannschaft jedoch Moral: Inmitten des gegnerischen Powerplays schnappte sich Arthur Kühnel den Ball, bediente Louie Trinkler und dieser verwandelte eiskalt per Shorthander zum 2:4 (29:30). Ein extrem wichtiges Tor direkt vor der Drittelpause! 3. Drittel: Die Entscheidung Im letzten Drittel versuchten wir noch einmal heranzukommen. Das Spiel war umkämpft, doch die ganz zwingenden Aktionen nach vorne fehlten uns an diesem Tag. In der 38. Minute machten die Walkers dann den Sack zu: Miguel Steurer traf nach Vorarbeit von Finn Lusser zum 2:5-Endstand (37:15). Trotz weiterer Time-outs auf beiden Seiten passierte danach auf der Anzeigetafel nichts mehr. Fazit: Für uns gibt es in den kommenden Trainings noch einiges zu tun, um unser Zusammenspiel auf dem Feld zu verbessern und wieder mehr als echte Einheit aufzutreten. Aber wir nehmen auch viel Positives mit: Defensiv haben wir gegen die stärkste Offensive der Liga stark gekämpft und Melina hat uns im Tor bewiesen, was mit Einsatz und Fokus alles möglich ist. Darauf bauen wir auf! Spiel-Telegramm: Wollerau – Wolfurt Walkers 2:5 (1:0, 1:4, 0:1)Tore:
Wichtiger 5:3-Auswärtssieg im Tessin: 1. Mannschaft besteht Nervenkrimi gegen Rangers Lugano!26/4/2026 Was für ein Spiel in Pregassona! Unsere 1. Mannschaft holt sich drei hart erkämpften und enorm wichtigen Punkten. In einem phasenweise wilden Spiel gegen die Rangers aus Lugano bewies das Team starke Nerven und sicherte sich am Ende einen verdienten 5:3-Erfolg.
Das erste Drittel startete umkämpft, doch unsere Jungs konnten mit einer knappen 1:0-Führung durch Thomas Hauser in die erste Pause gehen. Im Mittelabschnitt schien dann zunächst alles nach Plan zu laufen: Innerhalb von weniger als einer Minute bauten Dominic Ehrler und Laurin Gisler die Führung auf ein komfortables 3:0 aus (25. Minute). Doch die Hausherren aus Lugano gaben sich vor heimischem Publikum nicht geschlagen. Sie nutzten eine Schwächephase unseres Teams eiskalt aus und kämpften sich noch im selben Drittel auf 3:3 zurück. Plötzlich war die Partie wieder völlig offen. Im Schlussabschnitt bewies unsere Mannschaft dann echten Charakter. Anstatt nach dem verspielten Vorsprung einzubrechen, fasste sich Dominic Ehrler in der 44. Minute ein Herz und erzielte die erneute Führung zum 4:3. In einer hitzigen Schlussphase mit mehreren Strafen auf beiden Seiten machten unsere Jungs schließlich den Deckel drauf: Auf Pass von Thomas Hauser versenkte Damian Arnold den Ball in der 59. Minute zum 5:3-Endstand! Am Sontag geht es zum zweiten Spiel gegen die Tigers aus Paradiso. Hinweis zum offiziellen Spielbericht: Im SIHV-Liveticker endete das Spiel fälschlicherweise mit 4:3. Das entscheidende fünfte Tor durch Damian Arnold wurde dort leider nicht erfasst, das offizielle Endresultat lautet aber 5:3 für Wollerau! 📊 Match-Telegramm: Rangers Lugano vs. Wollerau 3:5 (0:1, 3:2, 0:2) Tore:
Am Samstag empfing unsere U19 im heimischen Erlenmoos die Gäste von Sayaluca Cadempino Lugano. Auch wenn das Resultat mit 4:12 am Ende deutlich ausfiel, zeigte unser Team eine starke Reaktion auf den Saisonauftakt und bewies über weite Strecken Moral und spielerische Fortschritte.
Sayaluca bestraft jeden Fehler Von Beginn an war klar, dass uns mit den Tessinern ein extrem starker Gegner gegenüberstand. Sayaluca agierte sehr ballsicher und zeigte uns vor allem eines: Effizienz im Abschluss. Während wir in den ersten Minuten noch versuchten, unseren Rhythmus zu finden, nutzten die Gäste ihre Chancen eiskalt. Innerhalb von nur zwei Minuten (11. bis 13. Minute) schraubten sie das Ergebnis auf 0:3 hoch. Ein frühes Time-out unsererseits sollte die Reihen ordnen, doch gegen die individuelle Klasse der Gäste war im ersten Drittel kaum ein Durchkommen. Wir finden den Weg aufs Scoreboard Das zweite Drittel begann schwierig, als Sayaluca sogar auf 0:5 erhöhte. Doch wer dachte, wir würden uns aufgeben, sah sich getäuscht. Wir zeigten eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum ersten Saisonspiel. In der 33. Minute war es endlich so weit: Pascal Frey erlöste uns mit dem ersten Treffer des Tages nach Vorarbeit von Emilien De Saab. Zwar antwortete Sayaluca postwendend mit einem Doppelschlag, doch wir blieben dran. Kurz vor der zweiten Sirene war es Emilien De Saab selbst, der nach einem Zuspiel von Captain Carlo Hauser auf 2:8 verkürzte. Es war spürbar: Wir spielten mutiger nach vorne und erarbeiteten uns deutlich mehr Spielanteile als noch vor einer Woche. Kampfgeist bis zur Schlusssirene Auch im letzten Spielabschnitt hielten wir dagegen. Das Zusammenspiel zwischen Carlo Hauser und Emilien De Saab funktionierte hervorragend – beide legten sich gegenseitig Tore auf, sodass wir zwischenzeitlich auf 3:8 und später 4:10 herankamen. Sayaluca blieb jedoch bis zum Ende gefährlich und zeigte keine Schwächen im Abschluss, was letztlich zum Endstand von 4:12 führte. Fazit: Der Gegner war heute eine Nummer zu gross, besonders was die Chancenverwertung angeht. Jeder kleine Fehler in unserer Defensive wurde von den Tessinern unmittelbar bestraft. Dennoch nehmen wir viel Positives mit: Die spielerische Steigerung war offensichtlich, die Moral innerhalb der Truppe stimmt und wir haben gesehen, dass wir auch gegen starke Kontrahenten Tore herausspielen können. Jetzt heisst es, die Lehren aus der Effizienz des Gegners zu ziehen und im nächsten Spiel genau dort anzuknüpfen! Die Spieldaten in der Übersicht SHC Wollerau vs. Sayaluca Cadempino Lugano 4:12 (0:3, 2:5, 2:4) Tore für Wollerau:
Aufstellung SHC Wollerau: Dario Gygli (G); Carlo Hauser (C), Pascal Frey (A), Emilien De Saab, Janik Strässler, Gian Göldi, Jack Schmid, Leonard Hatt, Moritz Gabathuler, Camden Poggio. Coach: Christian Hauser |
Nächste Spiele
Die Tore vom Spiel gegen JB Oberbipp
Video vom U16 Spiel gegen die Rangers
Rückblick
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