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Es war eines dieser Spiele, in denen am Ende nur wenig fehlt. Unsere U16 musste sich am Samstag zuhause gegen die Wolfurt Walkers mit 8:9 geschlagen geben.
Das Resultat ist bitter, weil wir über weite Strecken stark auftraten, mutig spielten und lange wie der mögliche Sieger aussahen. Am Ende kippte die Partie im letzten Drittel – und leider war in den entscheidenden Momenten auch das nötige Glück nicht auf unserer Seite. Der Start hätte kaum besser sein können. Bereits nach 15 Sekunden brachte uns Joel Allouche nach Zuspiel von Kimi Camenzind mit 1:0 in Führung. Nur wenige Minuten später erhöhte Camenzind, vorbereitet von Allouche, auf 2:0. Wir waren von Beginn weg wach, liefen viel, suchten den direkten Weg zum Tor und setzten Wolfurt früh unter Druck. Zwar verkürzten die Gäste kurz vor der ersten Pause, doch Daniel Daron stellte noch vor Drittelsende auf 3:1. Damit gingen wir mit einer verdienten Führung in die erste Pause. Im zweiten Drittel wurde das Spiel offener. Wolfurt fand besser in die Partie und kam näher heran, doch wir blieben dran. Levin Trinkler traf nach Vorlage von Arthur Kühnel, kurz darauf erzielte Allouche seinen zweiten Treffer des Spiels. Auch als Wolfurt weiter Druck machte, hielten wir dagegen. Simon Moser und erneut Daniel Daron sorgten dafür, dass wir nach zwei Dritteln weiterhin vorne lagen. Nach 40 Minuten stand es 7:5 für uns. Im letzten Drittel zeigte sich dann, wie eng Inlinehockey sein kann. Wolfurt nutzte seine Chancen konsequent und drehte die Partie mit vier Treffern. Wir kamen durch Daron nochmals zum 8:9 heran, doch der Ausgleich wollte nicht mehr fallen. Wir kämpften bis zum Schluss, warfen nochmals alles nach vorne, doch diesmal fehlte uns in den entscheidenden Szenen das kleine Quäntchen Glück. Trotz der Niederlage dürfen wir diese Leistung richtig einordnen. Wir haben gegen den Tabellenführer lange geführt, acht Tore erzielt und gezeigt, dass wir mit den stärksten Teams der Liga mithalten können. Das ist wichtig – gerade mit Blick auf die nächsten Wochen. Der Blick auf die aktuelle Tabelle zeigt: Die Wolfurt Walkers stehen mit 30 Punkten aus 11 Spielen an der Spitze. Dahinter bleibt es aber spannend. Gekkos Gerlafingen und wir stehen beide bei 12 Punkten. Gerlafingen liegt mit 9 Spielen und einem Torverhältnis von 91:99 knapp vor uns, wir haben nach 10 Spielen ein Torverhältnis von 95:104. Damit ist klar: Auch nach dieser knappen Niederlage sind wir weiter dabei im Kampf um die Swiss Finals. Wir haben zwar Punkte liegen lassen, aber die Leistung gegen Wolfurt zeigt, dass wir in dieser Gruppe konkurrenzfähig sind. Entscheidend wird nun sein, die engen Spiele wieder auf unsere Seite zu ziehen. Die letzten Resultate zeigen unsere EntwicklungAuch die vergangenen Spiele zeigen, dass wir in einer intensiven Phase stecken. Am 3. Mai verloren wir gegen Gekkos Gerlafingen knapp mit 13:8. Danach folgte ein wichtiger Heimsieg gegen JB Lenzburg-Wiggertal mit 17:5. Gegen Novaggio Twins mussten wir uns auswärts mit 12:7 geschlagen geben, ehe nun das knappe 8:9 gegen Wolfurt folgte. Diese Resultate zeigen zwei Dinge: Wir können offensiv jederzeit gefährlich werden, gleichzeitig entscheiden kleine Phasen und Details oft über Sieg oder Niederlage. Gegen Wolfurt waren wir sehr nah dran, einem Spitzenteam Punkte abzunehmen. Genau daraus müssen wir die Energie für die nächsten Aufgaben ziehen. Die nächsten Spiele werden richtungsweisend. Am 5. Juli treffen wir zuhause auf Gekkos Gerlafingen – ein direkter Gegner im Kampf um die vorderen Plätze. Danach folgen Auswärtsspiele gegen JB Oensingen-Oberbipp am 16. August und JB Lenzburg-Wiggertal am 23. August. Später wartet nochmals Wolfurt, diesmal auswärts am 12. September. Für uns bedeutet das: Die Ausgangslage ist offen, aber wir haben es weiter in den eigenen Händen. Wenn wir die Intensität, den Mut und den Teamgeist aus dem Wolfurt-Spiel mitnehmen, bleiben wir voll im Rennen. FazitAuch wenn das 8:9 schmerzt: Wir haben stark gespielt. Wir haben früh geführt, lange dagegengehalten und gezeigt, dass wir mit dem Leader mithalten können. Diesmal war das Glück nicht auf unserer Seite – aber die Leistung macht Mut. Wir bleiben dran. Wir glauben weiter daran. Und wir kämpfen weiter um die Swiss Finals. 🏒🛼
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